{Rezension} Rat der Neun - Gezeichnet

16.02.2017


Titel: Rat der Neun - Gezeichnet
Autorin: Veronica Roth
Erschienen: 17. Januar 2017
Verlag: Cbt Verlag
Seitenzahl: 609 Seiten
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In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe … Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt. Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Die Rauschblumen blühten nur in der längsten Nacht. 


Oh. Mein. Gott.
Leute, Veronica Roth. Neues Buch. Bekomme Schnappatmung.
Ich war (wie eigentlich ständig xD) sooo super aufgeregt, weil Die Bestimmung ja meine liebste Lieblingsreihe ist und ich Veronica Roth dementsprechend liebe und feiere!

Rat der Neun ging irgendwie in eine ganz andere Richtung als Divergent. Es hatte wieder etwas dystopisches und Sci - Fi mäßiges, aber diesmal hatte es auch noch ein bisschen was mit Königshäusern und so weiter zu tun.
Also irgendwie was altes, mit was neuem gemischt.
Egal, selbst wenn es um fliegende Kühe gehen würde, ich würde es lesen, nur weil es von Veronica Roth ist xD

Jedenfalls ist es ihr zunächst sehr gut gelungen, dass die Geschichte nicht zu viel Ähnlichkeit mit Die Bestimmung hat, das Buch konnte auf eigenen Beinen stehen, wenn man so will. Man hat auch gemerkt, dass Veronica Roth sich als Autorin entwickelt hat, seit ihr Debut 2011 auf den Markt kam.
Wie immer war die Geschichte sehr gut durchdacht und ähnlich düster, wie ihre Vorgänger.

Ich mochte Cyra sehr gerne, sie ist ein schwieriger Charakter mit viel Tiefe und ich glaube ihren Schmerz kann jeder nachempfinden, gleichzeitig schlummert aber auch etwas von ihrer Stärke in jedem von uns.

Akos mochte ich auch sehr gerne, dadurch, dass das Buch aber in zwei Perspektiven (Cyra = Ich- Perspektive, Akos = Er - Perspektive) geschrieben ist, habe ich ihn mehr als Nebenfigur und Cyra mehr als Hauptfigur gesehen. Akos ist dennoch mindestens ebenso kaputt wie Cyra, aber auch mindestens ebenso stark.

Der Perspektivenwechsel hat mich kaum gestört, es hat den Lesefluss eigentlich gar nicht gestört, jedoch konnte ich manchmal nur schwer unterscheiden, ob jetzt gerade Cyra oder Akos spricht, das Problem hatte ich auch schon in Allegiant. Insgesamt war der Schreibstil aber wie immer schön flüssig und man konnte das Buch schnell lesen.

Die Geschichte hat auf jeden Fall viiiel Potenzial, ich wünschte, die Autorin hätte dieses ein bisschen mehr genutzt, da die Geschichte ziemlich kurzweilig war und jetzt nicht wirklich super viel passiert ist. Dennoch war es spannend und düster, aber auch jegliche Emotionen waren vertreten (vor allem Ekel, durch die sehr detaillierten Beschreibungen).

Fans von Divergent werden dieses Buch auf jeden Fall mögen, aber ich empfehle es auch jedem anderen :)

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